Eine Allergie ist durch eine Störung im immunologischen Erkennungs- und Reaktionsmuster "Fremd, aber keine Gefahr" gekennzeichnet. Es kommt zu einer Immunreaktion mit krankmachenden Symptomen gegen eigentlich harmlose äußere (exogene) Substanzen (Allergene).

Bei den Allergien liegen überschießende körpereigene Reaktionen vor, die zu Entzündungen, Juckreiz, Schmerzen von Haut und Bronchien-, Magen- und Darmschleimhäuten führen können, sowie auch das Blut (Agranulozytose) wie das Herz-Kreislaufsystem (anaphylaktische Schock) betreffen können. Bei Störungen der körpereigenen Abwehr sind häufig Defizite im immunologischen Bereich zu finden, so dass es leicht zu infektiösen Krankheiten kommt.

Zu den allergischen Erkrankungen zählen vor allem Erkrankungen der Atemwege (wie: Heuschnupfen, Entzündungen der Nasennebenhöhlen, Bronchitis, Asthma bronchiale). Hauterkrankungen (zum Beispiel Neurodermitis, atopisches Ekzem) sind mit Allergien assoziiert. An Magen und Darm können sich ebenfalls überschießende   Reaktionen abspielen (wie: Nahrungsmittelallergien und -Unverträglichkeiten).

In den vergangenen Jahren haben Allergien kontinuierlich zugenommen, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen.

Die Haut- und Laserpraxis bietet eine Reihe von diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten an (siehe rechte Sidebar).  Blindlings an der Haut zu testen und Blut abzunehmen reichen da nicht aus. Es gibt eine Reihe von Fehlermöglichkeiten (falsch-positive und falsch-negative Ergebnisse), die zu falschen Interpretationen verleiten. Die klinische Relevanz positiver Prick-Tests und IgE-Ergebnisse ermittelt der versierte Allergologe, nicht der Test.